Nach der hohen Niederlage in Zell-Weierbach musste man zum Rückrundenstart in Rammersweier mit Allem rechnen. Es wurde der schwärzeste Fußballtag in der Vereinsgeschichte. Während die Reserve mit 0:9 unterging, musste die erste Garnitur 11 Tore einstecken. Wie kam es dazu?

Sicherlich erwischte Rammersweier einen Sahnetag. Aber der SVD machte es ihnen auch leicht. Die ersten 3 Tore nach nur 16 Minuten waren nur deshalb gut herausgespielt, weil der Abwehrverbund einfach nicht präsent war und den heimischen Stürmer viel zu viel Platz ließ. Auch wenn Bezirks- und Landesligaformat auf das SVD-Tor zurollte, ohne große Gegenwehr und nur mit Raumdeckung war die Mannschaft hilflos.

Bereits zur Halbzeit führte Rammersweier mit 5:0.

Bis zur 78. Minute stand nur noch 1 Treffer zum 6:0 in der 52. Minute zu Buche. Doch dann die bitterlichste Schlussphase für das SVD-Team. Im Abstand von 2 Minuten schraubte Rammersweier das Ergebnis noch auf 11:0. Ein schwarzer Fußballtag zum 1. Advent für die treuen Fußballfans. 

Tabellen Dritter Fautenbach kommt nach Diersburg

Eine verrückte Vorsaison für Mannschaft und Fans sollte noch friedlich enden. Nach einem unrunden Saisonstart kam ein Zwischenhoch mit erreichten 20 Punkten. Gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten zu Hause verloren und zuletzt 2 deftige Niederlagen eingehandelt, so das Resümee nach den 16 Saisonspielen.

Der Abstand zu einem Abstiegsplatz beträgt jetzt nur noch 3 Punkte. Am Sonntag kommt der SV Fautenbach, eine Mannschaft, die noch ins Titelrennen eingreifen möchte. Beim Hinspiel gab es eine unglückliche 1:2 Niederlage. Nach dem Desaster in Rammersweier muss sich die Mannschaft selbst aufrichten und an der Ehre packen. Auch wenn spielerische Mittel wiederum nicht reichen sollten, ein Kampf auf Biegen und Brechen erwarten die Fans auf der Schlussetappe.

Die Spiele am Sonntag:

SVD 2 – SV Fautenbach 2               12:30 Uhr

SVD 1 – SV Fautenbach 1               14:30 Uhr 

Eine bittere Lehrstunde gab es für den SVD am Sonntag im Weindorf Zell-Weierbach. Was die Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und Spielfreude betraf, waren die Einheimischen dem SVD haushoch überlegen. Bereits nach 26 Minuten war die Partie entschieden. Die mitgereisten SVD-Fans waren enttäuscht über die teilweise fahrige Spielweise ihrer Mannschaft.

Bereits nach wenigen Minuten war zu erkennen, dass der SVD-Abwehrverbund riesige Probleme mit den 3 Angreifern bekommt. Die fehlende Zuordnung im Mittelfeld bescherte den Einheimischen viel Platz für schnelle Kombinationen. Die technischen und spielerischen Vorteile des Gegners kann man nur mit Präsents und starker Gegenwehr unterbinden. Zell-Weierbach hatte einfach Freude am Spiel gegen den SVD gefunden. Die Tore waren alle gut herausgespielt. Nach dem 4:0 in der 35 Minute musste man Angst haben, dass es ein Desaster geben könnte. Erst in den letzten Minuten der ersten Halbzeit zeigte sich der SVD etwas gefährlich im Strafraum der Gastgeber.

Trainer Rudhart brachte nach der Pause gleich 3 neue Spieler. Zunächst sah es auch danach aus, als wolle der SVD mehr dagegen halten. Zell-Weierbach konnte nun aus verstärkter Abwehr das Spiel kontrollieren und ließ den SVD kommen. Doch bereits in der 50. Minute das 5:0. Man muss dem SVD zugute halten, dass die Mannschaft, trotz dem hohen Rückstand, nicht den Kopf hängen ließ, sondern weiter um Schadensbegrenzung bemüht war. Das 6:0 in der 81. Minute war ein Sinnbild für wiederholt schlechtes Abwehrverhalten. Der Anschlusstreffer in der letzten Spielminute durch Joel Semmelroth war nur noch Kosmetik.

Eine Achterbahnfahrt erlebten die Fans in der Vorrunde. Mit 20 Punkten und dem 9. Tabellenplatz geht die Mannschaft in die Rückrunde.

Bei der Reserve lief es ähnlich. In Zell-Weierbach gab es zuletzt auch eine 0:3 Niederlage.           

Wie schlägt sich der SVD beim Tabellenzweiten in Rammersweier?   

Nach 2 bitteren Niederlagen, durch schlechte Mannschaftsleistungen, geht es ausgerechnet zum Rückrundenstart zum Mitfavoriten um die Meisterschaft. Die Zuschauer erinnern sich noch gern an den Rundenstart im Sommer, als der SVD nach wenigen Minuten mit 2:0 gegen den Bezirksligaabsteiger in Front ging. Das Spiel endete mit einem Remis. Mit nur einer Niederlage und einem weiteren Remis beendete Rammersweier die Vorserie. Und nun kommt der angeschlagene SVD. Die Rudhart-Elf wird erneut auf eine spielstarke Mannschaft treffen. Der Trainer ist gefordert. Er muss die richtige Marschroute finden, damit es nicht wieder zu einem Desaster kommt.

Die Spiele am Sonntag:

FV Rammersweier 2 – SV Diersburg 2           12:30 Uhr

FV Rammersweier 1 – SV Diersburg 1           14:30 Uhr 

Die nächsten Jugendspiele

Samstag, den 30.11.          14.00     C-Jgd     SG Diersburg – SG Kirnbach (Diersburg)

Dto                                  14:00     B-Jgd     SG Kuhbach – Reichenbach – SG Oberschopfheim

Dto                                  15:00     A-Jgd     SG Altdorf – SG Niederschopfheim                        

Der abgeschlagene SC Offenburg 2 nimmt in Diersburg 3 Punkte mit. Die Rudhart-Elf zeigte die schlechteste Saisonleistung und dies ausgerechnet auf heimischem Gelände.

Drei wichtige Heimpunkte waren fest einkalkuliert. Vor dem schweren Restprogramm bis zum Jahresende sollte ein Sieg für ein weiteres Punktepolster sorgen. Doch leider wurde nichts draus. Lag es am Wetter, war es die mangelte Einstellung, oder waren einige Akteure noch mit den Gedanken bei der samstäglichen Fastenteröffnung?

Der Tabellenletzte zeigte sofort wie die Marschroute sein werde. Mit einem Abwehrriegel, der hoch verteidigte, mit einem Mittelfeld, das überwiegend defensiv stand, wollte man den SVD nicht ins Spiel kommen lassen. Die Einheimischen versuchten über viel Ballgeschiebe in der eigene Hälfte den Gegner aus der Abwehr zu locken. Doch die Versuche, die Gäste mit überraschenden Aktionen in Verlegenheit zu bringen, liefen ins Leere. Zu ungenau und zu überhastet wurde der Offensivbereich bedient. Dazu kam, dass sich die Mannschaft schlecht bewegte und sich somit keinen Freiraum erarbeitete. Doch die erste große Chance in der 10. Minute. Erik Fischer konnte sich frei spielen und lief auf den herausstürzenden Torwart zu. Sein Schuss verfehlte jedoch knapp das Ziel. Im Gegenzug die Gästeführung. Ein unnötiges Foul an der Torauslinie wurde vom Schiedsrichter mit Elfmeter bestraft. Die Gäste nutzen somit ihre erste Chance zur 1:0 Führung. Noch wurde der Rückstand gelassen registriert. In der 22. Minute, der wohl schönste Angriff in der ersten Halbzeit. Über links wurde schnell kombiniert. Die Hereingabe wurde zunächst abgewehrt, der mitgelaufene Daniel Würz war zur Stelle und schob ein. Die Fans rechneten nun mit weiteren gefährlichen Attacken ihrer Mannschaft. Doch es fehlten weiterhin der klare Plan und die notwendige Körperspannung. Dies hatten die Gäste offensichtlich besser im Griff. Bei einem Ballverlust im Mittelfeld schaltete der Sportclub einfach schneller. Eine weite Flanke über links erreichte den freistehenden Stürmer und dieser konnte Torwart Born mit einem Kopfball bezwingen. So ging es mit einem 1:2 Rückstand in die Pause.

Trainer Rudhart brachte zur 2. Halbzeit den erfahrenen Jan Schäfer in die Partie. Mit ihm kam zunächst etwas mehr Struktur ins Mittelfeld. Der SVD bestimmte das Spiel, ohne jedoch in Strafraumnähe gefährlich aufzukreuzen. Das Mango war die schlechte Passquote, schnelle Kombinationen verliefen weiterhin im Sand. Wurde der Ball schnell in die Spitze gespielt, sah der Schiedsrichter in 2 Fällen eine Abseitsstellung. Zwei Tore wurden dabei aberkannt. Der Ausgleich hätte zu diesem Zeitpunkt sicherlich gut getan. Besser machten es die Gäste. Wiederum wurde einer ihrer seltenen Konter gut ausgeführt und der schnelle Stürmer konnte vor dem 3:1 nicht mehr aufgehalten werden. Die SVD-Fans sahen die Felle davon schwimmen. Die Bemühungen der Einheimischen wurden kurz vor Schluss noch mit dem Anschlusstreffer belohnt. So endete die Partie mit dem 3:2 Gästesieg, welcher so nicht zu erwarten war. Ein selbstverschuldeter Rückschlag! 

Letztes Vorrundenspiel in Zell-Weierbach

Wie sagt Trainer Streich vom SC Freiburg: „Schnell de Mundabutze und die nächste Aufgabe gezielt angehen“

Die Niederlage gegen den Tabellenletzten sollte die relativ gute Saisonleistung nicht allzu sehr schmälern. Die Mannschaft muss dies als einmaliger Durchhänger sehen und sich auf das nächste Auswärtsspiel fokussieren.

Zell-Weierbach konnte mit einem Auswärtssieg am SVD vorbei ziehen und hat nun 21 Punkte. Trainer Rudhart hofft, dass er eine schlagkräftige und hungrige Mannschaft aufs Feld schicken kann.

Die Spiele am Sonntag:

FV Zell-Weierbach 2 – SVD 2          13:00 Uhr

FV Zell-Weierbach 1 – SVD 1          14:45 Uhr

                             

Die nächsten Jugendspiele:

Samstag, den 23.11.          14:00     C-Jgd     SG Harmersbachtal – SG Diersburg ( in Oberharmersbach)

Dto                                  14:30     B-Jgd     SG Oberschopfheim – SG Steinach (Oberschopfheim)

Dto                                  16:00     A-Jgd     SG Niederschopfheim – SG Rammersweier (N.schopfheim)

Linx II war eine Klasse für sich. Die Niederlage, am Wochenende davor, war nur ein kleiner Unfall. Die Rudhart-Elf wollte Schadensbegrenzung, denn im Schnitt lässt der Gastgeber 3 Tore in Gegners Netz zappeln.

Der Trainer musste auf einige Akteure verzichten, sodass die Voraussetzungen auf eine Überraschung nicht günstig waren. Doch sein Team schlug sich wacker. Als Linx bereits in der 11 Minute in Führung ging ahnte man Schlimmes. Die Heimmannschaft blieb weiter am Drücker, der SVD kämpfte gegen die Übermacht. Früh, in der 20. Minute, musste Offensivmann Jonas Seger ausgetauscht werden, sodass die Entlastung nach vorn noch weiter eingeschränkt wurde. Bis zur Pause hielt die Defensive stand.

Auch im 2 Abschnitt das gleiche Bild. Die Hausherren stürmten und suchten die Entscheidung. Diese wäre sicherlich früher gefallen, hätte der SVD nicht einen sehr guten Torwart Yanick Born gehabt. Er hielt was zu halten war. So musste die Heimmannschaft bis zur letzten Minute auf den 2:0 Treffer warten.

Für die Rudhart-Elf war es sicherlich ein leerreicher Nachmittag. Doch der Trainer war sicherlich mit der kämpferischen Leistung zufrieden. 

Gegen den Tabellenletzten SC Offenburg 2 sollte gepunktet werden

Mit erst 4 Punkten stehen die Gäste abgeschlagen am Tabellenende. Der SVD hat seine letzten Heimspiele gewonnen und sollte am Sonntag nachlegen. Die Auswärtsniederlage gegen den Tabellenführer dürfte keinen nachhaltigen Schaden hinterlassen haben. Doch man sollte den Gegner auf keinen Fall unterschätzen. Trainer Rudhart hofft, dass er am Sonntag wieder genügend Personal zur Verfügung hat, zumal die Reserve erneut ohne Gegner ist.

Das Spiel am Sonntag:

SVD – SC Offenburg 2      14:30 Uhr 

Die nächsten Jugendspiele:

Samstag, den 16.11.               11:00     D-Jgd     FV Ettenheim – SG Oberschopfheim 1

Dto                                        14:15     D-Jgd     SG Altdorf – SG Oberschopfheim 2

Dto                                        14:00     C-Jgd     SG Tiergarten-Haslach – SG Diersburg 1

Dto                                        16:00     A-Jgd     SG Reichenbach/Gb – SG Niederschopfheim

Die Flutlichtspiele waren für den SVD nicht erfolgreich. Während die Reserve beim 1:1 noch einen Punkt mit nach Hause nahm, verlor Team 1 gegen den SC Durbachtal 2 mit 0:1. Das Spiel war bereits nach 18 Minuten entschieden. Von den ersten 10 Minuten abgesehen, kam das Rudhart-Team auf dem dortigen Kunstrasenplatz nicht so richtig in die Gänge. Im zweiten Abschnitt hatte man noch Glück, dass der Gastgeber im Abschluss Schwäche zeigte.

Am Sonntag bekamen die Fans wieder einen kampfstarken SVD zu sehen. Der Gegner aus Nußbach war schwer zu knacken. Die hoch stehende Fünferkette ließ dem SVD wenig Spielraum.

Die Rudhart-Elf begann verhalten und spielte zunächst auf Ballbesitz. Im Mittelfeld waren die Räume eng, gute Kombinationen wollten nicht gelingen. Die disziplinierte Gästeabwehr stand kompakt, 2 Spieler beschäftigten jeweils den Ballführenden Gegner. Immer wieder wollte man mit langen Bällen hinter die Abwehrlinie kommen.

Doch zu kurz oder zu ungenau waren die Flankenbälle. Dann der erste schnelle Angriff der Gäste in der 23. Minute. Ein langer Ball in den Strafraum wurde kurz vor dem Gegnerkontakt von Georg Wörter ins Aus geschlagen. Der Schiedsrichter sah diese Attacke als Regelverstoß und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Eine klare Fehlentscheidung, zum Unmut der Zuschauer und Spieler. Gegen den Strafstoß hatte Torwart Born keine Abwehrchance. Während die Grün-Weißen auf dem Platz die Sache abhackten, wurde es auf den Rängen etwas unruhig. Jede unfaire Szene wurde am Spielleiter ausgemacht, eine gewisse Fairness, ihm gegenüber, wäre sicherlich besser gewesen. Keine 7 Minuten später der große Auftritt von Jonas Seger. Sein Sturmkollege, Julian Kälble holte sich in der eigenen Hälfte das Leder, schlug einen weiten Flankenball auf Rechtsaußen. Jonas Seger nahm den Ball halbhoch und schoss aus gut 18 Meter in die lange Ecke. Ein Tor des Monats. Der Ausgleich war geschafft. Bis zur Pause ein ausgeglichenes Spiel.

Der SVD kam gut aus der Kabine. Im Mittelfeld wurden die Räume etwas besser besetzt. In der 51. Minute ein schöner Angriff über links. Julian Kälble schlug einen langen Ball in den Strafraum. Der Verteidiger konnte nur kurz abwehren und der mitgelaufenen Erik Fischer war zur Stelle und besorgte die 2:1 Führung. Die Gäste wurden danach etwas offensiver. Mit langen Bällen wollten sie immer wieder die SVD-Abwehr aushebeln. Doch der aufmerksame Torwart Janick Born und seine Vorderleute arbeiteten gut zusammen. Durch die aufgerückte Gästemannschaft ergaben sich immer wieder Kontergelegenheiten für den SVD. Diese wurden jedoch leichtfertig liegen gelassen. So mussten die Fans bis zum Schluss zittern, wobei der Schiedsrichter unmissverständlich eine lange Nachspielzeit einräumte.

Der 5. Heimsieg in Folge und 20 Punkte nach 13 Begegnungen, eine durchaus gute Bilanz.

Die Reserve war auch erfolgreich. Mit 3:2 wurde der Gegner abgefertigt. 

Beim SV Linx 2 hängen die Trauben hoch.

Was kann der SVD in Linx ausrichten? Die Oberliga-Reserve spielt eine grandiose Saison, hat aber am vergangenen Samstag beim Tabellenletzten eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Zuhause hat die Mannschaft alle 6 Spiele gewonnen und will diesen Trend auch gegen den SVD bestätigen. Wie sollte hier die Marschroute von Trainer Rudhart ausgerichtet werden. Zuviel Respekt vor dem Gegner kann nicht gut gehen.

Auf die eigenen Stärken setzen, diszipliniertes Abwehrverhalten an den Tag legen und die sicherlich aufkommende Spielstärke des Gegners empfindlich stören, vielleicht kann ein Teilerfolg gelingen.

Die Reserve hat spielfrei, sodass genügend Personal vorhanden ist.

Das Spiel am Samstag:

SV Linx 2 – SVD 16:00 Uhr 

Die nächsten Jugendspiele:

Freitag, den 8.11.                   18:00     B-Jgd     SG Oberschopfheim 2 – SG Zusenhofen 2 (Diersburg)

Samstag, den 9.11.                 13:00     D-Jgd     SG Oberschopfheim 2 – SC Lahr 3 (O.schopfheim)

Dto                                        14:15     D-Jgd     SG Oberschopfheim 1 – SC Lahr 2 (O.schopfheim)

Dto                                        14:00     C-Jgd     SG Diersburg – SG Acher-Rench   (Diersburg)

Dto                                        15:30     B-Jgd     SG Oberschopfheim – SG Schapbach (O.schopfheim)

Dto                                        16:30     A-Jgd     SG Niederschopfheim – FV Schutterwald (N.schopfheim)

Mittwoch, den 13.11.               19:00     B-Jgd     FV Schutterwald – SG Oberschopfheim